Hygienekonzept

Wir erweitern unser Hygieneschutzkonzept in unseren Fahrzeugen mit dem Luftreiniger "Air Zing Mini" von Osram. Dieser befreit die Luft im Fahrzeug von Keimen und sorgt für eine Verbesserung der Raumluft. Mit seinem ultravioletten LED-Licht in der Wellenlänge 360 bis 370 nm kann das Gerät bis zu 99,9% der Viren und Bakterien entfernen

Der Air Zing Mini reinigt die Luft, indem sie in das Gerät gesaugt und durch einen Titandioxidfilter geleitet wird, auf den eine Reihe von UV-A-Leuchtdioden strahlen. Eine photokatalytische Reaktion tötet die Viren und Bakterienzellen ab, bevor die gereinigte Luft durch die Oberseite des Gehäuses wieder ausgestoßen wird. Der Filter kann mit sauberem Leitungswasser gewaschen, getrocknet und wiederverwendet werden. Für die Passagiere geht von der eingekapselten UV-Strahlung keine Gefahr aus.


Faktenblatt Coronavirus - Infektionsschutz im Taxi- und Mietwagengewerbe

Wie können Abstandsregeln eingehalten werden?

  • Wir begrenzen die Zahl der Fahrgäste auf einen Fahrgast, plus ein weiterer aus der selben Familie.
  • Der Beifahrersitz ist während der Coronakrise auf jeden Fall, falls keine körperlichen Einschränkungen dagegen sprechen (Knie- Hüftoperatien, sonstige Gebrechen) tabu.
  • Einzelne Fahrgäste sollten immer hinten rechts platziert werden.

 

Welche weiteren Maßnahmen wir umsetzen?

 

  • Die Kommunikation zwischen Fahrer/Fahrerin und Fahrgast soll auf das Wesentliche beschränkt werden. Beim Sprechen treten kleine Tröpfen aus dem Mund aus, die Träger des Coronavirus sein können.
  • Wann immer möglich, lüften wir das Fahrzeug.
  • Das Gebläse wird nicht in Umluft betreiben. 
  • Nach der Fahrt werden Oberflächen, die in direktem Kontakt zum Fahrgast bestanden, desinfiziert.

Gesundheit gesucht?

NeaWiS ist ein digitaler Wegweiser zu den Versorgungsstrukturen im Gesundheits- und Sozialbereich für ältere Menschen, pflegende Angehörige und Dienstleister im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck und besuchen Sie das Portal


Pflegestärkungsgesetz: ab 2019 einfachere Krankenfahrten

Krankenfahrten sind ärztlich verordnete Fahrten zu einer ambulanten oder stationären Behandlung. Doch nur bei schweren Beeinträchtigungen der Mobilität ist eine ärztliche Verordnung der Krankenfahrt möglich. Mit dem Pflegstärkungsgesetz werden Krankenfahrten einfacher. Von der neuen Regelung profitieren Heimbewohner und Pflegebedürftige ab Pflegegrad 3 mit Mobilitätseinschränkungen.

 

Seit 1. Januar 2019 brauchen Pflegebedürftige, deren Pflegebescheid Pflegegrad 4 oder 5 ausweist, sowie Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 3, wenn bei ihnen eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt, die auf Muster 4 ärztlich verordneten Krankenfahrten mit Taxi oder Mietwagen nicht mehr ihrer Krankenkasse zur Genehmigung vorlegen, da die Genehmigung als erteilt gilt (Genehmigungsfiktion).

Die Erleichterung gilt auch bei Verordnungen für Schwerbehinderte, deren Schwerbehindertenausweis eines der folgenden Merkzeichen enthält: „aG“ für außergewöhnliche Gehbehinderung, „Bl“ für Blindheit oder „H“ für Hilflosigkeit.
Voraussetzungen zur Übernahme von Fahrkosten

Damit die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer Krankenfahrt übernehmen, müssen nachfolgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Vorliegen eines Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "aG", "BI" oder "H"
  • Vorliegen des Pflegegrades 4 oder 5
  • Vorliegen des Pflegegrades 3, der Patient benötigt aber aufgrund  eingeschränkter Mobilität dauerhaft eine Beförderung   
  • Vorliegen eines längerfristigen Behandlungsbedarfs bei Patienten ohne Pflegegrad, aber mit einer Mobilitätseinschränkung, die den oben genannten Kriterien entspricht

Die Anpassung des Verordnungsformulars (Muster 4) steht noch aus. Die Vertragspartner haben deshalb vereinbart, dass Ärzte für die Pflegegrade 3 bis 5 weiterhin das Formularfeld "Dauerhafte Mobilitätseinschränkung" ("Merkzeichen "aG", "BI", "H" oder Pflegestufe 2 bzw. 3 vorgelegt") verwenden. Bei Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 3 darf das Feld nur angekreuzt werden, wenn der Betroffene in seiner Mobilität tatsächlich eingeschränkt ist.